Wünsche an die Politik

Friedrich Macher, Geschäftsführer Grampetcargo

Österreich als Vorreiter einer verantwortungsbewussten Verkehrspolitik ist legitimiert, Versäumnisse auf europäischer
Ebene aufzuzeigen. Die Diskussion der Internalisierung externer Kosten für alle Verkehrsträger ist in ausgewogener Weise zu adressieren – Lösungen sind vorzuschlagen. Die mangelnde Durchgängigkeit bleibt der größte Wettbewerbsnachteil der Schiene beim Modal Split. Die Lippenbekenntnisse zur Interoperabilität kann man nicht mehr hören. Finden wir europaweit Genossen zum Durchsetzen von Standards, die vermeiden, dass jeder Grenzübergang eines Güterzugs die Überwindung bürokratischer und bahntechnischer Barrieren erfordert?

Rohrtransporte nach Ernstbrunn

Im Januar 2018 verkehrten auf einer sonst nur für Nostalgiefahrten sowie gelegentlichen Güterverkehr im Abschnitt Korneuburg – Stetten genutzten Nebenbahn in Niederösterreich wieder Güterzüge. Gemeinsam mit der sich für die Aufrechterhaltung der Strecke Korneuburg – Ernstbrunn einsetzenden Regiobahn RB brachte die Grampetcargo Austria (GCA) am 13.01. und 18.01.2018 Ganzzüge mit je 17 Wagen mit Rohren … weiterlesenRohrtransporte nach Ernstbrunn